Eloxalschilder
... Schilder, die selbst höchsten Beanspruchungen die Stirn bieten
Das Eloxal-Verfahren ist eine Oberflächenveredelung, bei dem eine Oxid-Schutzschicht auf der Aluminiumoberfläche durch anodische Oxidation aufgebracht wird. Diese Oxidschicht wirkt bei der Schilderproduktion wie ein Schwamm, der die Farbe in sich aufsaugt. Dies hat zur Folge, dass sich die Farbe nicht wie bei herkömmlichen Druckverfahren auf der Materialoberfläche befindet, sondern in der Oxidationsschicht des Aluminiums geschützt ist.
Das Eloxalunterdruckverfahren hat zum Vorteil, dass die Schilder resistent gegen Verdünnungen, Öle und mechanische Beanspruchungen sind.
Diese Art von Schildern wird insbesondere in folgenden Bereichen angewandt:
- Typenschilder
- Hundesteuermarken
- Frontplatten
- Leistungsschilder
Eloxalschilder können in zwei verschiedenen Druckverfahren gefertigt werden:
Modernstes Digitaldruckverfahren:
Dieses Verfahren kommt dann zum Einsatz, wenn fotorealistische Motive und filigrane Linien und Schriften zu realisieren sind. Dies findet insbesondere bei Skalen, Barcodes und Schildern mit großem Informationsgehalt auf kleiner Fläche Anwendung. Ein weitere Vorteil liegt in der preiswerten Produktion von kleinen bis mittleren Auflagen ab 1 Stück. Hiermit können auch fortlaufende Nummern oder Anschlusswerte direkt eingedruckt werden.
Siebdruckverfahren:
Dieses Verfahren ist für mittlere bis große Auflagen und gleichem Abdruck mit bis zu 4 Farben eine kostengünstige Variante.
In der Endfertigung werden die Schilder mit speziellen Klebstoffen, Schutzfolien, Befestigungslöchern und abgerundeten Ecken versehen. Hier sind den unterschiedlichsten Anforderungen keine Grenzen gesetzt.
Unser umfangreiches Rohaluminiumlager hält für Sie Materialstärken von 0,1mm bis 3,0mm in den Qualitäten Stahl-Walz und Walz-Blank bereit.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns sehr über Ihre Anfrage
Verwendbare Materialien für Eloxalschilder
Verarbeitungsarten für Eloxalschilder